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Winterspaß mit der JDAV

Das Skilager 2015 begann am Freitag den 13. mit dem Eintreffen der Fahrzeugkolone an der Kletterhalle. Drei große Sprinter stoppten und es wurde alles verladen.

Nach staureichen 3 Stunden kamen wir alle heil in Jachenau an. Hier konnten wir leider nicht zum Lift hochfahren, also mussten wir alles hochschleppen. Die Hütte wurde zum Glück schon vom Christian vorher eingeheizt, somit konnte unser Kochmeister Harald schnell mit dem Chili con Carne starten und die Hungrigen konnten sich stärken. Durch die langgezogene Anfahrt endete der Abend bereits kurz nach dem Essen.

Samstagmorgen ging es früh los, was für die Meisten aber kein Problem darstellte, da alle bald wieder auf die Piste wollten. Der Blick aus dem Fenster versprach bestes Wetter, welches sich durch unsere ganze Freizeit ziehen sollte. In Seefeld angekommen spaltete sich die Gruppe auf. Kathi, Annika, Oli und Simon probierten sich im Skilanglaufen, die Anderen machten sich bei besten Schneeverhältnissen auf, zum Skifahren. Da sich die Pistenverhältnisse sowohl beim Langlauf als auch beim Skifahren durch die pralle Sonne verschlechterten, wurde die Abfahrt auf 15:30 gelegt. Zurück in der Hütte, waren viele schon recht ausgepowert, aber bei den leckeren Nudeln mit Tomatensoße wurde kräftig zugelangt und es blieb fast nichts über. Am Abend wurden noch Spiele gespielt und gemeinsam versucht den Cupsong mit Gitarre, Bechern inclusive Gesang wiederzugeben. Mit Erfolg!

Am Sonntag ging es nach Brauneck, um anschließend der Isarwelle in Lengries einen Besuch abzustatten. Abends nach dem Geschnetzelten mit Reis wurde ein Teamspiel gestartet. Die Aufgabenstellung lautete: „Jede  Gruppe bekommt 20 DIN A4 Blätter und einen Pritt-Stift. Baut hiermit eine 30 cm lange Brücke ohne Stützpfeiler (Hängebrücke). Die Brücke, die mehr Last tragen kann gewinnt. Ihr habt 30 min Zeit, LOS!“ Die Aufgabe wurde von allen 4 Gruppen mit großer Motivation und guten Ideen gelöst. Der darauffolgende Test zeigte, dass die Brücken mehr aushielten als wir vermuteten, ja sogar bis zu einer Last von fast 5 kg.

Leider hatten wir am Montag einige Grippefälle unter den Teilnehmern, also teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Ein Bus blieb mit den Opfern der Grippewelle und den Lädierten am Hüttenhang und die übrigen 2 Busse fuhren nach Christlum. Auch hier stellten die Abfahrten mit Schanzen und bestem Sonnenschein alle zufrieden. Doch das Highlight gab es erst nach dem Abendessen: Eine spannende Nachtwanderung in den tiefen dunklen Wald, Hänge hinauf und hinunter und eine selbst errichtete Steinbrücke wurden überwunden.  Jeder, mit zwei leuchtenden Fackeln ausgestattet, stellt sich diesem Erlebnis und schafft es zu einem großen Zirkel, an dem sich gruselige und lustige Geschichten erzählt wurden. Zurück in der Hütte findet das altbekannte Skilager-Ritual statt. Das Tischklettern, die Besen-Challenge und die Stuhlverrenkung.

Am letzten Tag gab es etwas später Frühstück. Alles wird zusammengepackt, in den Bussen verstaut und die Skifahrer nutzten den letzten sonnigen Mittag am Hüttenhang. Die Rückfahrt verlief staufrei und endete im dichten Nebel vor dem Kletterzentrum.